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EHEC: Küchen-Hygiene schützt vor Ansteckung

Kategorien: Hygiene-Tipps - 0 Kommentare
01.06.2011
Marion

Die lebensgefährliche Darmerkrankung EHEC breitet sich in Deutschland weiter aus. Aktuell sind mehr 1.500 Menschen erkrankt, viele Betroffene leiden an der schweren Komplikation HUS. Schon 15 Todesopfer fordert die aktuelle Erkrankungswelle des aggressiven Bakteriums. Die Infektionsquelle der aktuellen EHEC-Welle gilt weiterhin als ungeklärt, nachdem sich der Verdacht gegen vier kontaminierte Salatgurken aus Spanien nach dem Laborbefund zerschlagen. Trotzdem hält das RKI die Warnung vor dem Verzehr roher Salatsorten, Gurken und Tomaten aufrecht. Zudem sollte insbesondere bei der Zubereitung von Gemüse in der Küche auf die nötige Hygiene geachtet werden.

Gemüse nicht roh verzehren

Aus Angst vor Ansteckung wollen laut einer aktuellen Umfrage derzeit rund 58 Prozent der Bundesbürger auf Salate, Gurken und Tomaten verzichten. Das Robert Koch Institut rät vor allem Menschen in Norddeutschland dazu, die genannten Gemüsesorten derzeit besser nicht roh zu verzehren. Gekochtes Gemüse kann hingegen uneingeschränkt verzehrt werden, da der EHEC-Erreger nicht hitzeresistent ist. Ab einer Temperatur von 70 Grad Celsius wird das gefährliche Darmbakterium zerstört. Alle Gemüsesorten sollten deshalb zur Zeit vor dem Essen gekocht werden – dann werden alle Erreger zuverlässig abgetötet und das Gemüse kann ohne Bedenken verzehrt werden. Ebenso sollte Obst und Gemüse vor dem Verzehr gründlich unter fließendem Wasser gewaschen und am besten auch geschält werden.

Regelmäßig Hände waschen

Wasser und Seife scheint der EHEC-Erreger ebenso wenig zu mögen wie hohe Temperaturen. Aus diesem Grund ist gründliche Hygiene als Infektionsschutz derzeit das A und O. Bei der Zubereitung von Gemüse sollte für jede Gemüsesorte ein seperates Messer und Schneidebrett verwendet werden. Nach ihrer Benutzung sollten die Küchengeräte gründlich mit heißem Wasser und Spülmittel gereinigt werden – am besten in der Spülmaschine. Wer täglich Gemüse kocht, sollte zudem am besten jeden Tag seine Küchentücher und Spülschwämme wechseln.

Häufiges Händewaschen kann das Ansteckungsrisiko ebenfalls minimieren. Vor allem natürlich nach dem Gang zur Toilette sowie vor der Zubereitung von Speisen und vor dem Essen sollte man sich mindestens 20 Sekunden lang unter warmem fließendem Wasser die Hände mit Seife gründlich reinigen.

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