Die teuerste Kücheneinrichtung und die hochwertigsten Geräte nutzen einem nichts, wenn man kein Gefühl fürs Kochen hat. Es reichen schon ein paar Grundgeräte, mit denen man alle gängigen Gerichte ganz einfach und ohne großes Trara zubereiten kann.
Dass man nur noch mit den derzeit hoch im Trend stehenden Induktionsöfen gut kochen könne, ist derart übertrieben und unhaltbar. Man sollte mal wieder auf den Boden der Tatsachen kommen und Trendwörter wie Antihaft-Dreischichtlegierung auslöschen.
Auch Oma schafft es ohne moderne Tech-Trends
Zu Zeiten unserer Großmütter gab es diese großspurige Technik auch noch nicht und dennoch gelten sie immer noch als die besten Köchinnen. Für manch leidenschaftlichen Koch mögen diese Innovationen in der Küche das Maß aller Dinge sein und ihr Herz höher schlagen lassen, aber man sollte einmal wieder von der Ansicht „Es geht nicht ohne“ abkommen.
Für ein leckeres Menü sind diese modernsten und luxuriösesten Küchengeräte sicherlich nicht notwendig. Schließlich kann uns ein Gericht aus dem Gaskocher im Campingurlaub mit dem Liebsten auch bestens munden. Ein bisschen Spezialwerkzeug in der Küche kann natürlich helfen, besonders feine Suppen zuzubereiten und leckere Bratenkrusten zu zaubern, allerdings bringt einem das alles nichts, wenn man sonst nicht kochen kann. Viele Leute glauben, ihre ausbleibenden Kochkünste durch hochkarätiges Werkzeug kompensieren zu müssen.
Schon ein paar Basics reichen vollkommen aus
Wenn man aber nur ein paar Basics zu Hause hat, die dafür aber qualitativ hochwertig sind und lange halten, reicht das auch vollkommen aus. In gute Messer lohnt es sich zum Beispiel zu investieren. Sind sie aus gutem Stahl, kann man sie regelmäßig scharf nachschleifen und mit einem Holzgriff liegen sie gut in der Hand und rutschen nicht ab. Eine Salatschleuder bereitet den Salat auf ein perfektes Dressing vor, wofür man wiederum keinen „Dressing-Maker“ braucht, sondern das Essig-Öl-Gemisch auch einfach in einer ganz herkömmlichen Tasse anrühren kann. Bei Kochtöpfen und Pfannen lassen sich – wenn man die Wahl hat – klassische gusseiserne Töpfe empfehlen. Dabei verteilt sich die Hitze optimal und es brennt nichts an. Ein einziger Sparschäler in der richtigen Größe kann sowohl für Spargel, Karotten, Gurken sowie Kartoffeln eingesetzt werden und ein Mixstab hilft beim Aufschäumen von Sahne als auch beim Pürieren von Süppchen. Es bedarf also nicht viel, um ein paar Gerichte zu zaubern! Vieles erscheint uns erst durch die farbenfrohe Ankündigung in Werbung und Küchenläden also absolut praktisch und unbedingt erstrebenswert.
